Laqua: Der Fluch der schwarzen Gondel: Nina Blazon

Nina Blazon:
Nina Blazon: Laqua: der Fluch der schwarzen Gondel. 377 S. cbj. 2012

Sara wird in Venedig von einemSonnen-O unheimlichem, gesichtslosem Wesen in einer Schwarzen Gondel verfolgt.
Kristina und ihr Bruder Jan sind nicht begeistert, dass sie die Weihnachtsferien mit ihrer Tante Sara bei deren knorrigen Großmutter „Nonna“ in einem alten, zugigen, zum Hotel umgebauten Palazzo in Venedig verbringen müssen. Die Stimmung ist schlecht und die Kinder langweilen sich. Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge: Kristina sieht am Fenster das Gesicht eines Kindes, Dinge verschwinden aus ihrem Zimmer, sie werden von schwarzen Möwen angegriffen und auch dem Geisterkind begegnen sie immer wieder. Gleichzeitig scheint sich Sara auf unheimliche Art und Weise vom Wasser angezogen zu fühlen und gerät wiederholt in Gefahr. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Luca und Pippa versuchen sie die mysteriösen Vorfälle zu klären. Dabei erfahren sie, dass alles mit ihrer Vorfahrin Violetta, einer Aquana und dem Dunklen Dogen zusammenhängt. Dieser versucht mit Hilfe der Donnoles, den Geisterkindern Venedigs, die Aquana zu vernichten und Sara ist die letzte wiedergeborene Aquana. Ein spannendes Abenteuer durch Venedig mit all seinen Sagen und Legenden sowie alten Familiengeheimnissen beginnt. Werden sie Sara retten können?

Nina Blazon hat in diesem spannenden Roman Venedig sehr bildhaft beschrieben und verbindet historische Details, Legen und Sagen Venedigs mit Fantasyelementen.
Einige Kapital in dem Buch sind aus der Sicht des Dogen geschrieben, diese werden hervorgehoben, in dem die Seite in Nebel gehüllt und die Schwarze Gondel abgebildet ist.
Geeignet für Leser ab 10 J.
Von Andrea und Helene

Dieses Buch kann in der Bücheri ausgeleihen werden. Hier kannst du dich vormerken.

3 Antworten auf „Laqua: Der Fluch der schwarzen Gondel: Nina Blazon“

  1. Kristina und Jan, Geschwister u. ihre Tante Sara sind im Urlaub bei der Urgroßmutter Cecelia in Venedig. Diese sieht die Kinder weniger als Gäste, dafür als Arbeitskräfte. Sie sollen im Hotel Dadolo helfen Zimmer zu renovieren für die echten Gäste. Ein Gewitter und zu Beginn seltsame Vorfälle wie ein aufgestossenes Fenster und durchwühlte Sachen lässt erahnen, das es dabei nicht bleiben wird. Nachbarskinder wie Lucca Pezzi und seine Cousine Pippa kreuzen ihren Weg. Sie lernen die verstorbenen Kinder kennen, die noch herum spuken und sich nur Kindern zeigen, für die Erwachsenen bleiben sie unsichtbar. Dem schwarzen Gondoliere versuchen sie zu entkommen, er versucht immer wieder sie in den Bann seiner unheimlichen Wasserwelt zu ziehen. Sie besitzen etwas was er haben will. Dabei werden aus „Feinden“ Freunde, sie raufen sich zusammen und überlegen Strategien. Sara sieht einer alten Urahnin ähnlich, diese Aquana hatte im 14. Jahrhundert sich um die Waisenkinder gekümmert. Der schwarze Gondoliere will sie für sich haben, wird es ihm gelingen oder werden die Kinder siegen?
    Obwohl es eher ein Roman, oder Abenteuer für jüngere Leser ist, hat mir die Geschichte gefallen, weil sie gezeigt hat, das es sich lohnt alte Feindschaften neu zu überlegen.

  2. „Laqua“ überzeugte die Lesesommerteilnehmer und ging als Siegerbuch des book&manga Castings bei der Abschlussveranstaltung der Teens hervor. Bei einem solchen Casting wird in mehreren Runden nach bestimmten Kriterien, Titel, Cover, Klappentext, vorgelesene Textstelle, das ansprechendste Buch von den Zuschauern gewählt. „Laqua“ konnte in allen Bereichen punkten, also unbedingt lesen!

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