Das Schicksal ist ein mieser Verräter: John Green

John Green:
John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter. 288 S. Hanser Verlag. 2012

Das Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green, hat mir sehr gut gefallen. Im Prinzip ist es ein Jugendbuch, aber ich kann es nur allen junggebliebenen Lesern empfehlen. Das Alter spielt keine Rolle, die Themen betreffen uns alle, manche mehr und manche weniger. Sicher ist es kein einfacher Lesestoff, es geht um die Krankheit Krebs, wie die 16 jährige Hazel damit lebt bald zu sterben. Wen sie vorher kennenlernt, „Gus“ in einer Selbsthilfgruppe, und was sie erleben, besprechen und planen, mit dem inneren Wissen, es zum letzten Mal zu tun. Wie ihre Familien damit leben, das sie ihre Kinder verlieren werden. Zwischendurch habe ich mit mir gekämpft, weil ich einiges sehr traurig fand, aber ich habe nicht aufgegeben und durchgehalten. Prädikat: Wertvoll ! … Von AsDa

Dieses Buch kann in der Bücherei ausgeliehen werden. Hier kannst du dich vormerken.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter DVD 121 Spielminuten. 2014. FSK ab 6 Jahren
Das Schicksal ist ein mieser Verräter DVD 121 Spielminuten. 2014. FSK ab 6 Jahren

Die gleichnamige Kinoverfilmung kann in der Bücherei ausgeliehen werden.
Hier kannst du dich für die DVD vormerken.

11 Antworten auf „Das Schicksal ist ein mieser Verräter: John Green“

    1. Hi Vali, das ist nicht so einfach zu beantworten, ob das Buch für Dein Lesealter geeignet ist. Ich denke, wenn Du Dir Infos über das Buch suchst, und Dich das Thema Krebs u. Tod nicht abschreckt, dann lies es. Mir ist aber lieber, wenn Du notfalls jemanden hast, mit dem Du über das Buch sprechen kannst…. weiß nicht, Deine Familie? Freundin? Lehrerin? Oder uns andere hier im Buchstabentaucher fragst oder erzählst, wie der Inhalt bei Dir ankommt. Ist das evtl. hilfreich für Dich, Vali ? LG v. AsDa (Astrid)

  1. Mich hat das Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ sehr beeindruckt. Besonders interessant fand ich die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der Krankheit Krebs. Die Ehrlichkeit, manchmal auch Leichtigkeit, aber auch die Verbundenheit der Hauptprotagonisten hinterließen bei mir einen nachhaltigen Eindruck. Empfehlenswert ist dieses Buch uneingeschränkt, da es nicht nur Traurigkeit, Wut und Fassungslosigkeit zurücklässt, sondern auch Lebensfreude, Sehnsucht nach Normalität und Zuversicht schenkt.

    1. Mich hat dieses Buch sehr berührt – ich habe mit Lachen und Weinen gekämpft und konnte nicht aufhören bis ‚Das Schicksal‘ vollendet war.
      In einer stillen Stunde schaue ich mir vielleicht den inzwischen dazu erschienenen Film noch an.

      1. Hallo Ingrid, danke dass du das Buch mt deinem Kommentar nochmal aufgreifst und auch die aktuelle Buchverfilmung ansprichst. Die Gleichnamige DVD ist 2014 erschienen und zur Nikolausbuchaustellung unter den neuen Medien. Du kannst den Film nach der Buchbesprechung direkt vom Blog aus für dich vormerken.

  2. Ja, das sind zwei Bücher, die keine „leichte Kost“ sind, schwierige und traurige Themen. Habe beide Bücher nicht gelesen, habe aber – wie Sibylle – schon viele Rezensionen zu den Büchern gelesen und viele, übrigens sehr positive, Kommentare zu den Büchern gehört. Tatsächlich sind es ja Jugendbücher, aber mit den Themen können und sollten sich Erwachsene auch auseinander setzen! Danke dafür, dass du mich auf diese Titel nochmal hingewiesen hast. LG, Helene

  3. Hallo Astrid, willkommen im Buchstabentaucher und danke für deinen ersten Beitrag. Deine Meinung ist sehr wertvoll für uns alle, so wie du Jugendbücher aus deiner erwachsenen Perspektive liest, aber dir dabei die Fähigkeit erhalten hast dich in Jugendliche hineinzudenken. Bitte mehr All Age Medientipps und Kommentare! Lesegrüße von Teamkollegin Sibylle

    1. „Nichts. Was im Leben wichtig ist.“ von Janne Teller, ein Jugendbuch, das mich als Erwachsene beschäftigt hat. Was ist im Leben wichtig? Jeder beantwortet diese Frage für sich anders. Die Herangehensweise der Jugendlichen einer Klasse, die nach und nach immer weiter ausschlägt und an die Substanz geht, hat mich ein wenig erschüttert. Jugendliche sind schon mal radikaler als Erwachsene, probieren Sachen einfach aus. Während Erwachsene das Für und Wider abwägen, lieber auf Nummer Sicher gehen, den Bestand nicht gefährden wollen. In dieser Hinsicht sind Jugendliche anders. Sie entdecken ihre/unsere Welt zum ersten Mal. Zuerst sind es harmlose Dinge, wie ein Fahrrad, später sind es existenzielle wie die Freundschaft, und anderes mehr. Ich will es spannend lassen…. Ausleihen und selber lesen, bin interessiert, wie andere Leser es empfinden. Ran an die Seiten.

      1. Puh, das ist nicht gerade „leichte Unterhaltung“! Ich kann mich da leider nur auf Rezensionen berufen, die ich zwar aussführlich und neugierig absorbiert habe, aber den Mut und die Kraft es selber zu lesen fehlte. Endlich kenne ich jemanden der das Buch wirklich gelesen hat und es mir empfhielt. Leider haben wir von Janne Teller „Nichts“ (noch) nicht im Bestand. 🙁
        Ich hoffe auf weitere Reaktionen auf deine Empfehlung hin, Astrid.

      2. Hallo Astrid, ich habe „Nichts, was im Leben wichtig ist“ als Theaterstück gesehen und fand es ziemlich heftig; das Buch möchte ich danach auf jeden Fall nicht mehr lesen!
        Ich habe an der Geschichte eine Sache zu bemängeln, bzw., es hat mich einfach verwundert, dass das ganze so „ohne Konsequenzen“ bleibt – aus meiner Sicht zumindest.
        Die schauspielerische Leistung war exzellent (Ich war im Jungen Theater in Beuel), vor allem, weil jeder Darsteller immer mehrere Rollen gespielt hat. Also, wer sich das Stück anschauen möchte, es ist nur zu empfehlen, aber ich war danach ehrlich gesagt ziemlich aufgewühlt…

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