Liebe mit zwei Unbekannten: Antoine Laurain

Liebe mit zwei Unbekannten. Antoine Laurain Atlantik, 2015, 238 Seiten
Antoine Laurain: Liebe mit zwei Unbekannten. 238 S.
Atlantik. 2015

Der Pariser Buchhändler Laurent findet auf einer Mülltonne eine elegante Frauenhandtasche und macht sich auf die Suche nach ihrer Besitzerin. Die Handtasche offenbart einiges über sie, nur nicht ihren Namen und ihre Adresse. Laurent ist fasziniert und will die Unbekannte unbedingt finden. Sein Spürsinn und einige Zufälle bringen ihn auf den richtigen Weg und zu der Frau, in die er sich mittlerweile verliebt hat…

Ein leicht zu lesender Roman für alle Liebhaberinnen der Bücher von Nicolas Barreau. Paris, Bücher, Herz und Schmerz, alles ist dabei, ohne dass die Lektüre kitschig wird.
Die perfekte Entspannungs- und Urlaubslektüre!

Helene

Dieses Buch kann in der Bücherei ausgeliehen werden. Hier kannst du dich vormerken.

Paris ist immer eine gute Idee: Nicolas Barreau

Nicolas Barreau: Paris ist immer eine gute Idee. Thiele Verlag. 2014
Nicolas Barreau: Paris ist immer eine gute Idee. 320 Seiten. Thiele Verlag. 2014

Rosalie Laurent besitzt in Paris einen kleinen Postkartenladen und bietet als Besonderheit selbstgemalte Karten an, die sie auch speziell nach Wünschen der jeweiligen Person anfertigt. Eines Tages kommt der bekannte, französische Kinderbuchautor Max Marchais in ihr Geschäft. Er bittet Rosalie sein neues Kinderbuch „Der blaue Tiger“ zu illustrieren. Rosalie kann ihr Glück kaum fassen, hat sie doch selbst als Kind die Bücher von Max Marchais geliebt und macht sich begeistert ans Werk. Das Buch wird ein großer Erfolg, stolz präsentiert sie es auch im Schaufenster ihres Ladens. Als eines Tages der junge, amerikanische Literaturprofessor Robert Sherman ihr Geschäft betritt und behauptet, dass die Geschichte „Der blaue Tiger“ von ihm stamme und er den Autor verklagen werde, ist Rosalie vollkommen verwirrt. Sie versucht die Anschuldigung zu widerlegen und geht der Sache nach. Dabei kommt es zu einigen, überraschenden Wendungen und wie immer in den Romanen von Nicolas Barreau entwickelt sich auch eine romantische Liebesgeschichte.

Wie auch in seinen früheren Romanen spielt diese Geschichte in Paris, das er anschaulich und lebendig beschreibt. In die Protagonisten kann man sich gut hineinversetzen und leidet und freut sich mit Ihnen. Auch wenn die Geschichte manchmal etwas vorhersehbar ist, ist es trotzdem ein schöner, leicht zu lesender Roman für einen entspannenden Lesegenuss.
Von Andrea

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Mr. Morgan´s Last Love

Mr. Morgan´s last love. DVD. FSK ab 6. 2014
Mr. Morgan´s last love. DVD. FSK ab 6 J. 2014

Nach dem Tod seiner Frau Joan, fällt der in Paris lebende Amerikaner Matthew Morgan in eine Depression. Er hat „aufgehört das Leben zu lieben“ und seine Kontaktaufnahme beschränkt sich auf einige Worte, die er mit seiner Putzfrau wechselt und mit einer Schülerin, mit der er einmal die Woche essen geht und Konversation betreibt, allerdings auf Englisch, denn trotz jahrelangem Aufenthalt in Paris, spricht Matthew kaum ein Wort französisch. Zu seinen in Amerika lebenden Kindern hat er wenig Kontakt, denn Matthew war für sie immer nur der unerreichbare und desinteressierte Vater.
In der Trostlosigkeit seines Daseins wandert Mr. Morgan auf gewohnten Wegen durch das herbstliche Paris, bis zu dem Tag als er während einer Busfahrt die junge Tanzlehrerin Pauline kennen lernt und das was keiner zuvor schaffte, gelingt ihr durch ihr lebensbejahendes Wesen. Er beginnt wieder Spaß am Leben zu haben und besucht Pauline sogar im Tanzstudio.
In ihr hat Matthew etwas gefunden, worum sich sein Leben drehen kann, sie ist „der Riss in den Dingen“. Pauline, die sich als genauso desorientiert und einsam entpuppt wie er selbst, findet durch ihn ein wenig Halt. Und bald sind sie einander eher Familienersatz als irgendetwas sonst.
Es ist aber natürlich alles nicht so einfach, und richtig verzwickt werden die Dinge, als Matthew im Krankenhaus landet und seine Kinder aus Amerika anreisen.

Der Film erzählt in wunderschönen, atmosphärischen Bildern und berührenden emotionalen aber auch witzigen Dialogen, dass es sich zu leben lohnt, solange es noch irgendetwas gibt, wovon man träumen kann. Man muss noch nicht einmal daran glauben, dass es jemals wahr werden wird.
Wenn man es nicht schon längst wüsste, so würde man nach diesem Film Michael Caine für einen absolut genialen Schauspieler halten, dem die deutsche Regisseurin Sandra Nettelbeck die Rolle des Mr. Morgan auf den Leib geschrieben hat. Von Sibylle

Die DVD „Mr. Morgan´s Last Love“ kannst du hier vormerken.

Das Lächeln der Frauen: Nicolas Barreau

Nicolas Barreaux: Das Lächeln der Frauen. 334 Seiten. Thiele. 2010
Nicolas Barreau: Das Lächeln der Frauen. 334 Seiten. Thiele. 2010

Ein junge Frau, Aurelie, Köchin, mit eigenem Restaurant, das sie von ihrem verstorbenen Vater geerbt hat, lebt u. arbeitet in Paris. Sie ist mit einem jungen Mann zusammen, der sie abserviert, weil er eine andere kennengelernt hat. Nichts neues und doch immer wieder schmerzhaft, wenn es einen trifft. Aurelie telefoniert mit ihrer besten Freundin, fühlt sich dennoch nicht getröstet von ihr und beschliesst einen Spaziergang zu machen durch ihr Paris… um nachzudenken, sich abzulenken… Es regnet viel. Dabei macht sie verschiedene Bekanntschaften, landet in einer urigen Buchhandlung und findet ein Buch oder findes es sie? Der Titel ist: Das Lächeln der Frauen. Sie ist fortan gefesselt und sie kann es nicht mehr aus der Hand legen, bis sie es ausgelesen hat.

Ihr eigenes Restaurant kommt darin vor und eine weibliche Hauptrolle, die ihr gleicht. Was hat es damit auf sich?

Sie beschliesst, dem Autor zu sagen, wie sehr ihr das Buch gefällt… Was sich einfach anhört ist kompliziert.

Charmant beschrieben, nachvollziehbare Gedanken und Aktionen, spannend und romantisch, wobei es nicht ins kitschige abdriftet. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass sie auch andere bezaubert. Von AsDa

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Solange am Himmel Sterne stehen: Kristin Harmel

Kirstin: Solange am Himmel Sterne stehen. Seiten. 2013
Kristin Harmel: Solange am Himmel Sterne stehen. 480 S. Blanvalet Taschenbuch Verlag. 2013

Hope McKenna ist Mitte Dreißig und hat schon einige Schattenseiten des Lebens kennengelernt: ihre Mutter ist an Krebs verstorben, ihr Mann hat sie sitzenlassen, ihre 12-jährige Tochter macht Probleme, ihre geliebte Großmutter Rose, genannt Mamie, ist an Alzheimer erkrankt und lebt im Heim und nun droht auch noch die Schließung der Familienbäckerei. Rose hat immer wieder lichte Momente und ist sich daher des drohenden Gedächtnisverlustes bewusst. An einem ihrer klaren Tage bittet Rose ihre Enkelin Hope und deren Tochter Annie mit ihr ans Meer zu fahren um dort Brösel eines Gebäckstückes ins Wasser zu werfen. Dann gibt sie ihrer Enkelin eine Liste mit Namen und Geburtsdaten und bittet sie nach Paris zu fahren und nach dem Verbleib dieser Personen zu forschen. Hope und Annie sind ratlos und verstehen ihre Großmutter nicht, wissen sie beide doch nichts über die Kinder- und Jugendzeit ihrer Großmutter, nur das sie aus Paris stammt. Hope recherchiert im Internet und findet heraus, dass ihre Mamie Jüdin war und die meisten Familienangehörigen in Auschwitz ums Leben kamen. Neugierig geworden fährt sie dann noch Paris und lüftet Stück für Stück das so lange Jahre gehütete Familiengeheimnis ihrer Großmutter. Und nebenbei wird auch klar, woher die so leckeren und besonderen Rezepte der Familienbäckerei stammen.

Es ist ein außergewöhnliches Buch, das sehr gut und gefühlvoll geschrieben ist und man wartet voller Spannung auf das nächste Puzzleteil zur Aufdeckung des Familiengeheimnisses.
Die Passagen über die Vertreibung der Juden im 2. Weltkrieg und die Flucht von Rose McKenna machen sehr nachdenklich.
Die leckeren Rezepte zu den verschiedenen Gebäcken sind auch im Buch enthalten. Von Andrea

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