Passagier 23: Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek . Passagier 23. 432 S. Droemer 2014
Sebastian Fitzek: Passagier 23.
423 Seiten. Droemer 2014

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt …

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff ‚Sultan of the Seas‘ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

Gleich vorweg: Ich mag Fitzek – und auch dieses Buch hat es wieder in sich. Die Geschichte enthält Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Allein der Gedanke, dass man ein Schiff nicht einfach verlassen kann und irgendwo ein Irrer sein Unwesen treibt, ist gruselig genug. Fitzek gelingt es wieder, den Leser in die Abgründe menschlichen Seins zu entführen und so die Ängste, die vermutlich doch einige auf so einem Kreuzfahrtschiff haben, aufleben zu lassen. Interessant fand ich auch, über den Aufbau eines solchen Schiffes so viel zu erfahren.

Dann noch ein ungewöhnlicher Abschluß des Buches: Die Danksagung wurde noch vor dem Schlußakkord mit eingebaut – mal ein ganz anderes Ende.

Und kurz vor Beginn der Lektüre dieses Buches habe ich eine Fahrt auf einem großen Schiff gebucht – ob das ohne heimliche kleine Schauder abgehen wird ….??? Und hoffentlich verlaufe ich mich nicht!…Von Ingrid

Dieses Buch kann in der Bücherei ausgeliehen werden. Hier kannsst du dich vormerken.